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Der folgende Beitrag entstammt dem historischen Film, der den Besuchergruppen die letzten Jahre von den Belgiern gezeigt wurde. Die Texte stammen von Mitte der 1990er Jahre, sie wurden damals sorgfältig geprüft und nach bestem Wissen erstellt.
Eine Aktualisierung und Anpassung der Texte erfolgte im September 2005.
Eine aktuelle Seite, die regelmässig mit dem Neuesten 'gefüttert' wird ist : www.lernort-vogelsang.de.
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Am 30. Januar 1933 wurde Adolf HITLER Reichskanzler. Bei einem Besuch der Führerschule in Bernau, kündigte er erstmals den Bau geeigneter Schulungsstätten für den Führernachwuchs, der NSDAP an.
Dr. LEY Reichsorganisationsleiter übernahm diese Idee HITLERS und plante den Bau von 4 Schulungsstätten, in denen Nachwuchsführer für die politische Leitung des Dritten Reiches ausgebildet werden sollten.
Die Finanzierung der Ordensburgen wurde aus Guthaben der im Mai 1933 enteigneten Gewerkschaften sichergestellt. Damit standen anfangs 34 Millionen Reichsmark zur Verfügugn. Da die deutschen Arbeiter weiterhin Gewerkschaftsbeiträge zahlten, kamen bis 1942 für den Aufbau und Unterhalt der Ordensburgen ein Beitrag von etwas 500 Millionen Reichsmark zusammen.
Am 15. März 1934 tat Schulungsleiter GOHDES den ersten Spatenstich auf der Gemarkung VOGELSANG. Nach den Plänen von Architekt Clemens KLOTZ und unter der Leitung von Architekt und Bauleiter Karl-Friedrich LIEBERMANN begannen 650 Arbeitskräfte mit dem Bau der Ordensburg. Am 22. September 1934 wurde von Dr. LEY die feierliche Grundsteinlegung vorgenommen. In einer Rekordzeit von zwei Jahren wurden die wichtigsten Gebäude errichtet. Bis zu 1500 Arbeiter waren gleichzeitig auf der Baustelle beschäftigt. Für das Baumaterial wurden drei Steinbrüche in der Eifel erworben und 8.000 qm Grauwacke für die Verblendung der Gebäude entnommen. Auf dem Burggelände selbst surden 270.000 qm Erde bewegt um Platz für die Gebäude zu schaffen. Eine eigene Kleinbahn transportierte das Material an die jeweiligen Baustellen.
Abbildung: Bauphase -
Ein 50 m hoher Wasserturm überragt das Gemeinschaftshaus, das den großen Hörsaal mit der Ehrenhalle sowie den Speisesaal umfasst. Im Turmgeschoss liegt der Kultraum, eine hohe mit seitlichen Schlitzfenstern beleuchtete Ehrenhalle mit der Statue des "Deutschen Menschen" von Willy Meller.
In der Mitte der Anlage befindet sich der ADLERHOF, umgeben von Büros und den Privaträumen des Burgkommandanten, einer Ambulanz, einer Post, Wachlokalen sowie Wohnungen für Angestellte. Etwas weiter liegt die Burgschenke mit einem Salon, Erholungsräumen und einer Kegelbahn. Entlang des Gemeinschaftshauses und dem Adlerhof befindet sich der Appellplatz und die Wandelhalle. Von diesem Platz führen etwa 400 Stufen zu folgenden Sportanlagen:
Abbildung: Der deutsche Mensch - von Willy Meller
Abbildung: Vogelsang nach der Erstellung 1936 -
Zwischen dem Gemeinschaftshaus und den Sportanlagen liegen 14 sogenannte Kameradschaftshäuser und die Freilichtbühne, der sogenannte Thingplatz. Die Kameradschaftshäuser boten Platz für insgesamt 1000 Schüler. Am Osthang befindet sich der Platz für die Sonnenwendfeier. Er wird überragt von einem rechteckigen Monument mit einer Steinplastik eines Fackelträgers. Die Wand neben dem Fackelträger trägt folgende Aufschrift:
" Ihr seid die Fackelträger der Nation. Ihr tragt das Licht des Geistes voran im Kampfe für Adolf Hitler "
Südlich vom ADLERHOF befinden sich der Haupteingang mit dem Tor- und Wachgebäude und dazwischen die Fundamente für das HAUS DES WISSENS.
Östlich davon wurde das Haus für weibliche Angestellte gebaut.
Dies war jedoch erst ein Bruchteil dessen, was auf VOGELSANG einmal entstehen sollte.
Folgendes war noch geplant:
Abbildung: Das geplante Haus des Wissens -
Abbildung: Das geplante KDF-Freibad -
Abbildung: Das Dorf Vogelsang -
Abbildung: Alte Postkarte -
Am 24. April 1936 übergab Dr. ROBERT LEY dem Führer und Reichskanzler Adolf HITLER die drei ersten Ordensburgen. Während der feierlichen Einweihung in CRÖSSINSEE sprach Hitler das erste Mal über den Orden.
Er sah es als selbstverständlich an, dass die Führung eines Volkes auf politischem Gebiet genau so geschult und gebildet werden musste, wie auf anderen Gebieten.
Am 1. Mai 1936 begann die erste Gruppe von 500 Junkern ihre einjährige Ausbildung in VOGELSANG. Sie sollten den Grundstock an Personal für die zukünftige Schulung an den Ordensburgen und den Adolf-Hitler-Schulen bilden.
Die Bewerber mussten unter anderem folgende Voraussetzungen erfüllen:
Im Mittelpunkt der Ausbildung standen:
Der Arbeitstag begann mit der Flaggenparade. Anschließend wurde 2 Stunden Unterricht erteilt, danach fand ein Vortrag durch einen Haupt- oder Gastlehrer statt. Nachmittags gab es Unterricht in verschiedenen Sportarten, z.B. Boxen oder Fechten, sowie in verschiedenen militärischen Disziplinen, worunter unter anderem auch Schiessen und Geländereiten zählte. Vor dem Abendessen wurden Arbeitsgemeinschaften gebildet, in denen die Junker sich näher mit den Themen des Vormittags beschäftigten. Abends gab es kulturelle Aktivitäten oder Freizeitbeschäftigung. Die Ordensburg verfügte über mehr als 100 Lehrer und Erzieher.
Die Ordensburg VOGELSANG wurde von folgenden Kommandanten befehligt:
Die etwa 60köpfige Wache wurde durch die SS gestellt.
Am 10. März 1937 war der Lehrgang der ersten Gruppe Junker zu Ende. Aus den Absolventen dieses 1. Lehrgangs wählte Dr. LEY persönlich die zukünftigen Ausbilder der Ordensburgen und der Adolf-Hitler-Schulen aus.
Am 1. Juni 1937 begann ein zweiter Ausbildungszyklus, der 4 Jahre dauern sollte.
Die Junker sollten nacheinander folgende Lehrgänge in den 4 Ordensburgen absolvieren:
Die Ordensburg MARIENBURG sollte in der Umgebung des bestehenden Schlosses Marienburg gebaut werden. Dieses Schloss wurde 1309 als Ordenshaupthaus der Hochmeister gegründet. Hier findet sich eine Assotiation zu den späteren Ordensburgen des dritten Reiches. Erwähnenswert ist, dass die Ordensburg MARIENBURG über die Planungsphase nicht hinauskam und durch den Ausbruch des 2. Weltkrieges nie gebaut wurde.
Weiterhin wurde an der ordensburg SONTHOFEN nur die Institution Adolf Hitler Schulen eingerichtet. Eine Ausbildung der Junker wurde in SONTHOFEN nie begonnen.
Demnach konnte keine Gruppe Junker eine vollständige Ausbildung abschließen.
Abbildung: Junker und Germanischer Ritter - vor dem (vollendeten) Vogelsang im Hintergrund
Während des kurzen Bestehens der Ordensburg VOGELSANG wurde diese zweimal vom Führer Adolf HITLER besucht: am 20. November 1936 und am 29. April 1937
Adolf Hitler wurde während dieser Besuche begleitet von:
Außerdem besuchten folgende prominente Personen des 3. Reiches die Ordensburg:
Am 01. September 1939 begann der Einmarsch der deutschen Wehrmacht in POLEN. Im Rahmen der Mobilmachung wurden alle Junker in die Heimatgaue zurückbefohlen. Damit endete die Ausbildung der Junker an den ordenburgen.
Ende 1939 stand die Ordensburg fast vollkommen leer. Dann versammelten sich dort Wehrmachtstruppen, die an der westlichen Offensive teilnehmen sollten.
Nach dem 10. Mai 1940 wurde die Burg VOGELSANG als Lazarett genutzt.
1941 wurden die Erweiterungspläne für VOGELSANG ausgearbeitet und die Fundamente für das "Haus des Wissens" an drei Stellen begonnen :
- ein Streifenfundament im SÜDEN, oberhalb des Adlerhofs
- während der belgischen Nutzungszeit als Kaseren "Van Dooren" ausgebaut.
- eine Rampe im Westen, für den Hörsaal
- später zum Kino erweitert
- ein Streifen im Osten
- später als sog. Depot31 genutzt
Am 22. Juni erklärte Deutschland der Sowjetunion den Krieg, dadurch verlor
VOGELSANG völlig an Bedeutung. Von Mai 1942 bis Mitte 1944 befanden sich die Adolf Hitler-Schulen WESTMARK, FRANKEN und MOSELLAND in VOGELSANG.
Das Haus der weiblichen Angestellten wurde aufgrund der soliden Bauweise und der Infrastruktur in ein Hilfskrankenhaus umgewandelt. In diesem "Lazarett" wurden auch werdende Mütter und Evakuierte aus der Gegend von Köln und Aachen untergebracht.
Die Schlussfolgerung der Alliierten, dass sich in Vogelsang ein sogenannter "Lebensborn" befand, in dem die Nazis Menschen nach ihren rassistischen Idealen heranzüchteten, traf allerdings auf Vogelsang nicht zu.
Ende 1944 wurde das Dreieck URFTTALSPERRE-WOLLSEIFEN-VOGELSANG mehrmals durch die Luftwaffe der Alliierten bombardiert. Dabei wurden die umliegenden Ortschaften und auch das noch nicht fertiggestellte Dorf Vogelsang weitgehend zerstört.
Die Bombentreffer auf dem Burggelände führten für einige Gebäuden zu irreparabeln Schäden. Einige Gebäude wurden danach auch nicht mehr neu aufgebaut. (Ostflügel des Adlerhofs, Höhrsaal und zwei Kameradschaftshäuser)
Das in VOGELSANG anwesende Verwaltungspersonal wurde nach SONTHOFEN evakuiert. Es blieb nur noch eine kleine Gruppe Soldaten und Angestellte in der ehemaligen Ordensburg VOGELSANG zurück.
Am 16. Dezember 1944 verließen die deutschen Truppen, die kurz vorher in der Umgebung von VOGELSANG zusammengezogen waren, die Burg, um an der Ardennen-Offensive teilzunehmen.
Am 4. Februar 1945 wurde VOGELSANG durch das 1. Bataillon des 47. Infanterieregiments der 9. US-Division besetzt, mit General CRAIG als Kommandeur und Oberstleutnant WESTMORELAND als Stabschef.
Nach wenigen Tagen wurden die amerikanischen Truppen von den Engländern, zu denen auch das 21. Belgische Füsilierbataillon gehörte, abgelöst.
Ende 1945 verließen alle VOGELSANG und die Burg stand im Winter 45/46 leer.
Während dieser Zeit verschwanden viele Möbel und Einrichtungsgegenstände. Aus der Notlage heraus demontierte und raffte die Bevölkerung der benachbarten Ortschaften zusammen, was nicht niet- und nagelfest war. Im Vergleich zur Burg, waren die Städte Gemünd und Schleiden, sowie die meisten Nachbar Dörfer stark zerstört.
Abbildung: Erste Aufbauphase nach dem Krieg - Foto von "The Soldier Magazine"
Im Juni 1946 richteten die ENGLÄNDER auf der Burg Vogelsang einen Truppenübungsplatz ein. Sie nahmen für sich das Recht in Anspruch, das Gebiet um die Burg auf 6354 ha zu erweitern, dadurch kam es auch zur Räumung Wollseifens. Am 2. Sonntag im August 1946 kam der endgültige Befehl, das Dorf binnen zwei Wochen zu räumen. Die Bewohner Wollseifens fanden in den umliegenden Dörfern eine Neue Heimat.
Die Engländer bauten die durch Bombenangriffe beschädigten Gebäude der Burg Vogelsang, in der Zeit von 1946 bis 1950 wieder auf. Der neue Truppenübungsplatz bekam 9 Schießbahnen und ein Übungsgelände für die Infanterie.
Am 1. April 1950 wurde das Kommando über den Truppenübungsplatz den belgischen Streitkräften übergeben. Die Belgier übernahmen die 6354 ha Sperrgebiet, einschließlich des Dorfes DREIBORN und den westlichen Teil SCHLEIDENS. 1960 wurden diese beiden zuletzt genannten Gebiete der Zivilbevölkerung zurückgegeben und der Platz schrumpfte auf eine Größe von 4.200 ha.
Vogelsang wurde der Truppenübungsplatz des 1. Belgischen Korps in Deutschland. Die 4. Brigade war die erste belgische Einheit, die vom 1. bis zum 15. Juli 1950 im Camp Übungen durchführte. Bis Ende 1955 nutzten nur belgische Truppen das Camp. Sie logierten hauptsächlich in Zelten oder in Holzbaracken. Seit 1956 üben auch NATO-Partner in Vogelsang. Bis in den 80/90er Jahren waren das Amerikaner, Engländer, Niederländer und Kanadier. Danach hauptsächlich noch Niederländer und verschiedene internationale Stäbe.
Die Verantwortlichen von Vogelsang, waren sich immer des Wertes für die militärische Ausbildung bewusst. Demzufolge hatten Sie sich im Laufe der Jahre sehr dafür eingesetzt, den Übungsplatz zu verbessern und zu modernisieren. Hierbei begann man mit den Truppenunterkünften:
- Bau des Gebäudes VAN DOOREN und des Kinosaals
(auf den Grundmauern des Haus des Wissens)
- Instandsetzung des Gebäudekomplexes ST. GEORG
(frühere Kameradschatfs- und Hundertschaftshäuser
- Ausbesserung des Gebäudekomplexes DE SCHELDE
(war von den Engländern gebaut worden)
Seit Beginn der sechziger Jahre konnten mehr als 2.500 Soldaten unter guten Bedingungen untergebracht werden.
Den Übungsplatz zu betreiben und funktionsfähig zu halten, ist die Hauptaufgabe der Kommandantur. Sie bewältigt dies mit den Angehörigen der belgischen Streitkräfte und Zivilbeschäftigten.
Mitte der neunziger Jahre hatte die Umstrukturierung der belgischen Streitkräfte ebenfalls einen Personalabbau im Camp zur Folge. Heute sind davon - außer etwa 60 Militärs - mehr als 160, zumeist deutsche, Zivilangestellte und -arbeiter geblieben. Dieses zivile Personal erfüllt verschiedene Aufgaben in Verwaltung und Betrieb des Übungsplatzes.
Die Truppenübungsplatzkommandantur ist also einer der wichtigsten Arbeitgeber in dieser Strukturschwachen Region.
Mit ihrem Personal unterhält die Kommandantur 4200 Hektar Gelände und Wasserfläche sowie 35 Schießbahnen. Das Übungsgelände mit seinen Ausbildungseinrichtungen ermöglicht die Durchführung von Infanterieschießen und taktischen Übungen. Die Truppenübungsplatzleitung verfolgt die Weiterentwicklung von Waffen und Munition, um die Schießbahnen auf dem besten Stand der Technik zu halten.
Im Dorf WOLLSEIFEN wurden von 1981 bis 1990 20 Häuser neu erbaut. Dieses neue Dorf dient der Ausbildung im Straßen- und Häuserkampf sowie den Vorbereitungen für friedenserhaltende Missionen.
Wegen der besonderen Infrastruktur werden jedes Jahr militärische und sportliche Wettkämpfe auf dem Übungsplatz organisiert.
Seit dem Fall der Mauer und dem Ende des kalten Krieges gehört die militärische Bedrohung der Vergangenheit an. Trotzdem steht Westeuropa vor seinen Toren mancherlei aktuellen, verborgenen und möglichen Risiken gegenüber : ethnischen Konflikten, Religionsstreitigkeiten, Terrorismus, Menschenrechtsverletzungen, Vermehrung der Massenvernichtungswaffen usw.
Die westlichen Armeen werden bei der Verhütung oder Bewältigung solcher Konflikte vollauf mit einbezogen. Deshalb ist es auch, mehr als jemals zuvor, notwendig, dass diese Armeen zu diesem Zweck so wirklichkeitsnah wie möglich ausgebildet werden.
Durch die Größe und Geländestruktur seines Übungsgeländes, der Vielfalt seiner Ausbildungseinrichtungen und der Qualität seiner Schießbahnen ist Vogelsang sozusagen eine Pflichtübung für belgische und niederländische Truppen geworden, bevor diese z.B. in Ex-Jugoslawien eingesetzt werden.
Der Truppenübungsplatz ist an 47 Wochen im Jahr belegt. Während der Belegungswochen üben im Camp durchschnittlich 750 Soldaten. Die Belegungszahl kann sich bis zu 2500 Personen steigern.
Auch zivilen Einrichtungen steht der Truppenübungsplatz zur Verfügung wie z.B. dem Roten Kreuz, der Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk und der Polizei.
Das Kamp führt eine sehr aktive Sozialarbeit.
Jedes zweite Jahr veranstaltet Vogelsang einen bislang sehr erfolgreichen TAG DER OFFENEN TÜR. Mit dem Reinerlös organisieren die belgischen Militärs des Truppenübungsplatzes jedes Jahr:
Ferien an der belgischen Küste und ein Sankt - Nikolaus Fest für die behinderten Kinder des Sonderkindergartens St. Raphael aus SÖTENICH und der St. Niklolausschule aus KALL sowie einen Seniorentag, zudem mehr als 200 ältere Menschen aus der Region eingeladen werden, einem Varietenachmittag im Camp beizuwohnen.
Jedes Jahr organisiert das Camp ebenfalls ein Konzert. Dieses Konzert wird durch eine Militärkapelle dargeboten. Der Reingewinn kommt einem Sozialen Werk zugute.
Das Kommando des Truppenübungsplatzes hat schon immer eine Politik des Dialogs mit den politischen Autoritäten und der örtlichen Bevölkerung befürwortet.
Es bemüht sich, die mit der Camp-Benutzung verbundenen Unannehmlichkeiten , wie Lärmbelästigung oder Beeinträchtigung des Verkehrs, für die Anwohner so gering wie möglich zu halten.
Deshalb ist das Kommando bestrebt, dafür zu sorgen, dass die gesetzlichen und vorschriftsmäßigen Bestimmungen, die in der Bundesrepublik Deutschland gelten und unter anderem die Anzahl Schieß- und Übungstage bzw. Stunden begrenzen, strikt eingehalten werden. Darüber hinaus hat es sich sogar selbst Beschränkungen auferlegt.
Es ist im selben Kontext der guten Beziehungen, dass das Camp der Öffnung der Wege am Urft- und Obersee entlang für die örtliche Bevölkerung zugestimmt hat. Hierdurch haben die Wanderer und Radfahrer die Möglichkeit, sich an Wochenenden und deutschen Feietagen von GEMÜND, an der Staumauer vorbei, nach EINRUHR oder RURBERG zu begeben.
Die ehemalige Ordensburg VOGELSANG wurde errichtet, um eine "Herrenrasse" auszubilden, die über Europa herrschen sollte.
Im Laufe der Zeit ergab sich ein wichtiger Wandel. Der Kontext der Jahre 2000 ist nicht mehr so wie zur Zeit vor dem Krieg, und bestimmt nicht so wie in den fünfziger Jahren und während der Besatzung. Ein halbes Jahrhundert ist vorbei gegangen.
Heute ist VOGELSANG ein Übungsgelände geworden, auf dem die Soldaten der westlichen demokratischen Staaten Seite an Seite üben können , um die Freiheit und den Frieden der europäischen Länder zu gewährleisten
www.landhausdielen.be
www.massivholzdielen.be
www.dielenboden.be
www.klein-ag.com
www.kohnen.be
www.klein-ag.com
www.bpeters.lu
www.neissen.com